Hinter den Kulissen beim WDR

Wir, der Deutsch-Kunst-Kurs der Stufe neun, haben am 28.04 einen Ausflug zum WDR in die Fernsehstudios gemacht. Dort durften wir den Greenscreen ausprobieren und anschließend unsere eigene Fernsehsendung produzieren. Mit allem was dazu gehört!

Nach einer freundlichen Begrüßung in den WDR-Arkaden wurde uns der Greenscreen vorgestellt. Der Greenscreen ist eine grüne Wand und mithilfe der Technik kann man später ein beliebiges Bild, auch bewegende Bilder, einsetzen, sodass man vor dem Fernseher, z. B. eine Frau vor einer Blumenwiese sieht, sie im Studio aber nur vor der Wand steht. Der Rest des Kurses konnte auf einem Bildschirm mitverfolgen, wie die Schülerin in einer belebten Fußgängerzone umherging oder mit einem Roller auf der Hohenzollern-Brücke fuhr. Um es realistisch zu machen, musste sie auch ihre Beine entsprechend bewegen und sie bekam sogar den Lenker eines Rollers in die Hand.

Anschließend wurden uns die verschiedenen Jobs, die für die Produktion einer Fernsehsendung wichtig sind, vorgestellt. Es gibt zwei verschiedene Arten. Während man als Moderator, Reporter oder Nachrichtensprecher sehr viel im Rampenlicht steht, haben Leute mit Jobs wie Bildmacher, Toningenieur, Regie oder Maske hinter der Kamera zu tun. Nachdem alle Aufgaben verteilt waren, konnte es losgehen. Die Leute in der Maske haben sich mit den verschiedenen Schminkutensilien und Kostümen vertraut gemacht, während andere in die Technik eingewiesen wurden und gelernt haben, das Licht und den Ton zu regulieren. Außerdem wurden fleißig Texte geschrieben, sowohl für die Moderatoren als auch für die Reporter und Nachrichtensprecher. Es wurde ausprobiert, geschminkt, geschrieben und auch die Kleidung wurde für die Kamera gewechselt, statt schlabberigem Pulli einen schicken Blazer oder ein Hemd. Die Kostümauswahl war sehr groß und außergewöhnlichere und komische Outfits trugen zur einer lustigen Stimmung bei. Die Wetternachrichtensprecherin beispielsweise trug ein Hemd, bedruckt mit einer Weltkarte und dazu eine riesige Brille.

Als alle fertig waren, eine Besprechung stattgefunden hatte und alle angezogen waren, konnte der Probedurchlauf für unser Magazin starten.

Und es ging eine Menge schief!

Von Versprechern und langen Pausen bis hin zu Aussetzern beim Licht und Unaufmerksamkeit bei der Technik war alles dabei. Und es war sehr lustig!

Bei der darauffolgenden richtigen Sendung lief es glücklicherweise besser. Trotz ein paar Fehlern und weiteren Ausfällen der Technik wurde die Zahl auf ein Minimum reduziert. Aber wir alle finden auch, dass es auf den Spaß ankommt und nicht auf die Perfektion!

Abschließend denke ich, kann ich im Namen aller sagen, dass uns der Tag sehr viel Spaß gemacht hat und uns einen großen Einblick in die Welt des Fernsehens verschaffen konnte. Und wer weiß, vielleicht hat ja auch jemand seinen neuen Traumberuf gefunden!

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